20.01.2021

Bookmarks: Was Managerinnen lesen

Wodurch lassen sie sich inspirieren? Und was nehmen sie dabei für ihr berufliches und persönliches Leben mit?

Yvonne Klein

 „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“  von Tijen Onaran

 

Worum geht‘s:

Dieser Karriereratgeber handelt von Personal Branding. Tijen Onaran unterstützt Menschen bei der eigenen Positionierung und Gestaltung der individuellen Wahrnehmung mit Hilfe hilfreicher Tipps, zahlreicher Beispiele und Challenges. 

Key Take Aways:

Die Beschränkung auf zwei bis drei Themen, für die man steht und brennt. Zu diesen Themen regelmäßig Inhalte posten, teilen und/oder kommentieren. Den eigenen Ton, Stil und Kanal finden und konsequent dran bleiben.

Bester Satz:

„Wenn du dir beispielsweise mehr Frauen in Führungspositionen wünschst, gibt es für dich als Frau kaum einen besseren Weg, als selbst sichtbar zu werden – und zwar unabhängig davon, ob du bereits eine Führungsposition inne hast oder nicht“. 

Über die Autorin:

Tijen Onaran ist Unternehmerin, Bestseller-Autorin, Moderatorin und Speakerin. Mit ihrem Unternehmen Global Digital Women engagiert sie sich für die Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Digitalbranche und berät Unternehmen in Diversitätsfragen und Kommunikation. Das Manager Magazin zählt sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft und sie ist weltweit eine von wenigen Top-Influencer*innen auf LinkedIn. 

 


 

Stefanie Nagel

 „Ganz bei mir: Leidenschaft Achttausender“ von Gerlinde Kaltenbrunner

 

Worum geht‘s:

Neugier. Sehnsucht. Erschütterung. Nähe. Wille. Mut. Angst. Entsetzen. Hoffnung. Entschlossenheit. Glück. Verzweiflung. Gelassenheit. Freude. Beharrlichkeit. Erfüllung. Diese 16 Worte stehen für 16 Kapitel und 14 Achttausender. Gerlinde Kaltenbrunner erreichte als erste Frau alle 14 Achttausender ohne künstlichen Sauerstoff. In ihrer Autobiografie schildert sie ihre Bergerlebnisse, ihre Rolle als Frau in der männerdominierten Alpin-Welt sowie ihre Einstellung zum Bergsteigen.

Key Take Aways:

Mit Leidenschaft und unermüdlichem Ehrgeiz und Durchhaltevermögen erreicht Gerlinde Kaltenbrunner als echte Powerfrau ihre Ziele. Sie gibt bei Rückschlägen nicht auf und verfügt über eine sehr positive Einstellung und einen ausgeprägten Optimismus. 

Bester Satz:

„Ich möchte Freude an meinem Tun haben.“

Über die Autorin:

Die Österreicherin hat Alpingeschichte geschrieben. Gerlinde Kaltenbrunner ist gelernte Krankenschwester und kam über Umwege zum Profibergsteigen. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse gibt sie in Workshops und Seminaren weiter. So inspiriert sie seit vielen Jahren Menschen aus verschiedensten Kulturen, Religionen und allen sozialen Schichten.

 


 

Angela Keuneke

„Die Farbe vom Glück“ von Clara Maria Bagus

 

Worum geht‘s:

„Die Farbe von Glück" ist ein unglaublich toller Roman. Clara Maria Bagus erzählt die Geschichte dreier Familien, deren Leben durch eine Fehlentscheidung für immer verändert wird. Ein Richter zwingt eine Krankenschwester, sein sterbenskrankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Folgt sie seiner Drohung nicht, entzieht er ihr den Pflegesohn. Das Leben aller Beteiligten gerät aus den Fugen, doch hinter allem wirkt der geheimnisvolle Plan des Lebens. Ein Buch, das bis zum Ende fesselt und mit neuen Wendungen überrascht“. Grandios geschrieben.

Key Take Aways:

Ein sehr kluger, weiser Roman in dem jeder seine Farbe von Glück findet.

Bester Satz:

„Menschen unterscheiden sich in ihren Träumen, in ihren Hoffnungen sind sie alle gleich.“

Über die Autorin:

Clara Maria Bagus hat in den USA und in Deutschland Psychologie studiert und war einige Zeit in der Hirnforschung tätig. Ihr Lebensweg führte sie über zahlreiche Kontinente. Dort begegneten ihr immer wieder Menschen auf der Suche nach sich selbst. Mit ihren Büchern hat sie Ihnen geholfen, den roten Faden ihres Lebens wiederzufinden.

 


 

Christine Trimpel

„Becoming“ von Michelle Obama

 

Worum geht‘s:

Die Biografie von Michelle Obama schildert ihre Entwicklung vom Kind aus bescheidenen Verhältnissen zur erfolgreichen Anwältin und schließlich First Lady der USA. Dieses Leben war geprägt von Ehrgeiz und der permanenten Notwendigkeit, sich zu beweisen, um den doppelten Nachteil als dunkelhäutige Frau zu kompensieren – etwa an der Universität Princeton, wo Afroamerikaner mit neun Prozent der Studierenden klar in Unterzahl waren und es zudem nur halb so viele Frauen wie Männer gab. Mit Mitte 20 führe Michelle Obama den klassischen Lebensstil einer High-Performerin mit jeder Menge Überstunden, Happy Hours mit erfolgreichen Freunden, Armani-Kostümen und Abo bei einem Weinhändler. Als Barack Obama als Sommerpraktikant in ihr Leben trat, beeindruckte sie dessen Lockerheit, seine Geringschätzung von Statussymbolen und finanzieller Sicherheit – vor allem aber sein Wunsch, wirklich etwas zu verändern. Das inspirierte sie dazu, eine Stelle im Rathaus als Assistentin des Bürgermeisters anzunehmen, in der sie die Hälfte ihres vorherigen Gehalts verdiente, aber glücklicher war, weil sie etwas bewirken konnte. Auch als First Lady gewann sie später viele Sympathien, weil sie authentisch blieb und unorthodox die Themen verfolgte, die sie persönlich als sinnstiftend erachtete – inklusive der Unterstützung ihres Mannes beim Wahlkampf und als Präsident durch das vorübergehende Zurückstellen der eigenen beruflichen Ziele.

Key Take Aways:

Durch harte Arbeit kann es passieren, einer vermeintlichen Traumkarriere zu folgen, die aber gar nicht den eigenen Glücksbedürfnissen entspricht. Daraus auszubrechen erfordert besonders großen Mut, doch gerade gesellschaftliche Ideale sollten wir besonders kritisch hinterfragen.

Bester Satz:

„If you don’t get out there and define yourself, you’ll be quickly and inaccurately defined by others.”

 


 

Sahar Faraji

 „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey

 

Worum geht‘s:

Stephen R. Coveys Buch ist ein Klassiker der Erfolgsliteratur zum Thema Effektivität. „Es geht darum, das Innere – den eigenen Charakter und damit das Einzige, was wir beeinflussen können – mit dem Äußeren, also der Außenwelt, zu versöhnen Hierfür hat Covey sieben Prinzipen aufgestellt. Die ersten drei Prinzipen beziehen sich auf einen selbst, wie man sich proaktiv verändern und weiterentwickeln kann, um das richtige Ziel zu erreichen. In den darauffolgenden Kapiteln reflektiert er das Verhalten gegenüber anderen, etwa Freunden, der Familie, Vorgesetzten etc. Das Credo lautet: Erst verstehen, dann verstanden werden. An sich zu arbeiten, ist die bedeutendste Investition – deshalb sollte man sich Zeit nehmen, an sich selbst zu arbeiten. 

Key Take Aways:

Ein guter Ratgeber, um seine Kommunikation mit seinem Umfeld zu einer partnerschaftlichen Kooperation aufzubauen. 

Bester Satz:

„Die wahre Unabhängigkeit des Charakters gibt uns die Kraft, selbst zu machen, statt ‚gemacht’ zu werden.“

Über den Autor:

Stephen R. Covey studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität of Utah in Salt Lake City. Seinen MBA machte er an der Harvard University und promovierte darauf in Brigham Young University als „Doctor of Religious Education (DRE)“. Corvey galt weltweit als einer der wichtigsten Management-Vordenker und wurde 1996 vom Time-Magazin zu den 25 einflussreichsten Menschen ernannt. Neben zahlreichen Selbsthilfe-Büchern verfasste Covey auch religiöse Traktate. Der Vater von neun Kindern starb 2012 an den Spätfolgen eines Fahrradunfalls.

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