19.04.2021

Der Wandel im Agribusiness und in der neuen Arbeitswelt

Konsum-Ethik bei den Konsumierenden – Sinnhaftigkeit bei den Führungskräften

Der Trend hin zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Tierwohl etc. hat durch die Pandemie einen noch stärkeren Zuspruch erfahren.

Verbraucher entscheiden stets mit Blick auf ihre eigene Lebensqualität. So pendelt das eigene Handeln zwischen individueller Bequemlichkeit und Bedürfnisbefriedigung einerseits und dem zunehmenden Wunsch nach sozialer Verantwortung und Gerechtigkeit andererseits. Konsum-Ethik ist in der gesellschaftlichen und ökonomischen Lebensrealität angekommen. Der Markt hat sich etabliert, aber der Referenzrahmen verschiebt sich. „Bio“ ist nur noch eine Facette des Themas, andere Aspekte gewinnen an Bedeutung: Regionalität auf Produktebene, soziale Verantwortung auf Unternehmens- und Produktionsebene, alternative Besitzmodelle auf gesamtwirtschaftlicher Ebene.
Bedingt durch die Entschleunigung, die die Konsumenten bereits im ersten Lockdown erfahren haben, wurden viele gute Vorsätze verstärkt:  Bewusster leben, gesünder essen, regionaler und nur so viel einkaufen, wie (wirklich) gebraucht wird etc. Für den Verbraucher sind der Nutzen und die soziale Verantwortung vordergründig, dabei ist auch ein höherer Preis akzeptabel.

In der Nachhaltigkeit im Agrargeschäft geht es um die Notwendigkeit, die Ressourceneffizienz zu steigern, die Umwelt zu schützen, die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen und die Sozialverträglichkeit zu gewährleisten. Um diese Anforderungen zu erfüllen, benötigen Agrarunternehmen neben praxistauglichen neuen Technologien, moderne Organisationsstrukturen sowie qualifizierte und agile Mitarbeitende und Führungspersönlichkeiten.

Ein Paradigmenwechsel in den Unternehmerköpfen ist gefordert: Das Wirtschaftliche muss nach dem Menschen ausgerichtet werden und nicht umgekehrt. Wenn man Wirtschaft neu denkt, findet man auch Möglichkeiten für deren Umsetzung.

Dieser Paradigmenwechsel wird auch bei der Suche nach den Entscheiderinnen und Entscheidern des Jahres 2030 erforderlich sein. Die Hager Unternehmensberatung hat mit einem der namhaftesten Zukunfts-Institute Deutschlands - dem Thinktank 2bAHEAD – eine Studie erarbeitet, um herauszufinden, wie sich die Arbeitswelt 2030 darstellen wird.

Das Forschungsergebnis wirft ein überraschendes Licht auf die Arbeitswelt von morgen, in der Executives die Manager von diversen, globalen, dezentral arbeitenden Teams sein werden. Die Entscheiderinnen und Entscheider von übermorgen werden menschlich und nahbar sein und den Einsatz von künstlicher Intelligenz wie selbstverständlich beherrschen, Entscheidungen auf Basis von Daten statt von Bauchgefühl treffen.

Die Zukunft, so das Ergebnis der Studie „Executives 2030. How they work and where to find them“ ist in vieler Hinsicht mobiler.

Statt Arbeit als Tätigkeit zum Geldverdienen zu verstehen, werden immer mehr Executives vor allem eines in ihrer Arbeit suchen: Sinn.

Und hier schließt sich auch wieder der Kreis: Konsumenten suchen nach Ethik, Nachhaltigkeit etc. und die Führungskräfte von morgen suchen nach der Sinnhaftigkeit ihres Tuns und Handelns.

In dem White Paper „Executives 2030. How they work – and where to find them“ beleuchtet die Hager Unternehmensberatung zudem die Frage, wie genau die Talente von übermorgen und ihr Traumarbeitgeber zueinanderfinden, welche Technologien beiden Seiten bis zur Gen-Analyse dabei helfen werden und welche Rolle der Personalberatung im Jahr 2030 dabei zukommen wird.
 

Das White Paper ist von der Hager Unternehmensberatung erhältlich.

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